Der Porsche Taycan bei der Abholung von hinten fotografiert.

Porsche Taycan: Reichweiten-Angst im Elektro-Supersportwagen?

Veröffentlicht am 22.01.2025

Aktualisiert am 16.10.2026: Taycan 4 und GTS ergänzt, Testwerte von ADAC und ÖAMTC, neuer Stand zum elektrischen 718 und zu Tesla Model S.

Mit dem Taycan hat die Edel-Manufaktur Porsche gezeigt, dass sie nicht nur Verbrenner perfekt umgesetzt bekommen - der Taycan ist ein echter Supersportwagen, so wie man es von den Stuttgartern kennt. Doch auch Porsche sieht sich mit der Gretchenfrage für Stromer konfrontiert: „Wie weit kommt er denn?” Alles zum Porsche Taycan und seiner Reichweite lest ihr in diesem Blog-Beitrag.

Supersportwagen mit Elektroantrieb gibt es mittlerweile mehrere, doch der Porsche Taycan steht für sich allein. Das liegt schlicht daran, dass die Porsche-Identität in jedem Detail wiederzufinden ist. Das mag abstrakt klingen, man versteht es aber sofort, wenn man im Fahrersitz Platz nimmt. Wollt ihr wissen, wie sich das anfühlt, könnt ihr bei uns den Porsche Taycan mieten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Offiziell (WLTP) schafft der Porsche Taycan je nach Version 503 bis 678 Kilometer. Am weitesten kommt der Taycan mit Heckantrieb und Performance-Batterie Plus.
  • In unabhängigen Tests waren es 570 Kilometer (ADAC Ecotest) und 504 Kilometer im Winter (ÖAMTC). Wer ihn wie einen Porsche fährt, landet eher bei 350 bis 400 Kilometern.
  • Laden: Alle Versionen laden mit bis zu 320 kW, von 10 auf 80 Prozent in unter 18 Minuten.
  • Den größten Unterschied machen nicht die Motoren, sondern Batterie (82 oder 97 kWh), Tempo und Temperatur.
  • Sieben Versionen der Limousine gibt es seit Anfang 2025: Taycan, Taycan 4, 4S, GTS, Turbo, Turbo S und Turbo GT.

Inhalt

Das Lenkrad und Interieur unseres Porsche Taycans.

Porsche Taycan Reichweite: Alle Modelle im Vergleich

Porsche hat seit Produkteinführung 2019 einige Stellschrauben angezogen - der neueste Taycan ist stärker, sieht besser aus, fährt sparsamer. Mit einem bloßen Facelift hat sich Porsche mit der Modellpflege 2024 nicht zufrieden gegeben, die Stuttgarter haben Antrieb und Akku komplett überarbeitet.

Beispiele dafür sind einerseits die neue Zellchemie, mit der der Elektro-Sportler mit einer bis zu 10 % höheren Energiedichte angeben kann. Andererseits zieht der Taycan auch aus der Rekuperation jetzt noch mehr Kraft als vorher - bis zu 400 kW statt 290 kW (Quelle: Porsche Newsroom). Das ist aber nur ein Vorgeschmack auf all die vielen größeren und kleineren Modifikationen, mit der Porsche mit der Crème de la Crème der Elektro-Welt konkurrieren möchte (Quelle: ADAC).

Doch gäbe es nur den einen Porsche Taycan, dann wäre der Blog-Beitrag schnell abgehandelt. Stattdessen gibt es mittlerweile sieben Versionen des schwäbischen Elektrosportlers - den Sport und Cross Turismo ausgenommen: allen voran die Basisvariante mit Heckantrieb.

Modell

Batterie (netto)

Leistung (mit Launch Control)

0-100 km/h

Reichweite WLTP

Reichweite real*

Taycan (Heckantrieb)

82 kWh

300 kW (408 PS)

4,8 s

503-590 km

ca. 350 km

Taycan, Performance-Batterie Plus (Heckantrieb)

97 kWh

320 kW (435 PS)

4,8 s

bis 678 km

570 km (ADAC Ecotest), 504 km (ÖAMTC Winter)

Taycan 4 (Allrad)

82 / 97 kWh

300 / 320 kW

4,6 s

559 / 643 km

ca. 350-400 km

Taycan 4S

82 kWh

340 kW, Overboost 400 kW

3,7 s

474-557 km

ca. 300-400 km

Taycan 4S, Performance-Batterie Plus

97 kWh

380 kW, Overboost 440 kW

3,7 s

549-642 km

ca. 300-400 km

Taycan GTS

97 kWh

bis 515 kW (700 PS)

3,3 s

bis 628 km

ca. 350-400 km

Taycan Turbo

97 kWh

520 kW, Overboost 650 kW

2,7 s

557-630 km

ca. 350-400 km

Taycan Turbo S

97 kWh

570 kW, Overboost 700 kW

2,4 s

557-630 km

ca. 350-400 km

Taycan Turbo GT

97 kWh

580 kW, Overboost 760 kW

2,3 s

528-554 km

ca. 300-350 km

*Reichweite real: gemessene Werte, wo es Tests gibt, sonst unsere Einschätzung bei zügiger Fahrt. WLTP-Spannen je nach Rädern und Ausstattung (Quellen: Porsche, ADAC, ÖAMTC).

Wie weit kommt der Taycan mit Heckantrieb wirklich?

Selbst beim „bescheidensten" Taycan mit Heckantrieb kann man weitere Abstriche machen. Je nachdem, wie viel Geld ihr ausgebt, habt ihr etwas mehr oder weniger Batteriekapazität. Es gibt einmal 82 Kilowattstunden (kWh) und dann noch 97 kWh. Damit beide in 4,8 Sekunden von 0 auf 100 Kilometer pro Stunde sprinten können, hat die kleinere Version 300 Kilowatt (kW) oder - ganz altmodisch 408 PS - Power, die Motoren der größeren Variante spucken schon 320 kW aus.

Der Top Speed liegt bei knapp 230 Kilometer pro Stunde. Wenn ihr Gas gebt, verbraucht ihr aber statt minimal 16,7 Kilowattstunden schnell 20 kWh. Fahrt ihr mit der kleineren Batterie herum, reicht euch diese laut WLTP 503 bis 590 Kilometer - wie weit ihr wirklich kommt, das variiert je nach Fahrweise, Beladung und ob ihr den Akku wirklich komplett leer fahrt. 500 Kilometer sind es aber keinesfalls, viel wahrscheinlicher sind um die 350 km - solltet ihr etwas sportlicher fahren und die Traktionskontrolle bei ein paar schönen Kurven mal ausschalten, dann dürfte das noch deutlich geringer ausfallen.

Mit der Performance-Batterie Plus sieht das anders aus: Porsche gibt bis zu 678 Kilometer nach WLTP an, und der ADAC hat im Ecotest tatsächlich 570 Kilometer gemessen, bei 19,7 kWh auf 100 km. Der ÖAMTC kam im Wintertest 2025 noch auf 504 Kilometer. Für einen Sportwagen mit über 400 PS ist das eine Ansage - vorausgesetzt, ihr fahrt ihn nicht wie einen Sportwagen.

Seit Anfang 2025 gibt es außerdem den Taycan 4: gleiche Leistung, aber Allrad, 4,6 Sekunden auf 100 und laut WLTP 559 bis 643 Kilometer. Der zweite Motor kostet gegenüber dem Hecktriebler also rund 30 Kilometer (Quelle: Porsche Newsroom).

Da man aber an der Schnell-Ladesäule von 10 auf 80 Prozent in unter 18 Minuten lädt, ist das auch nicht so schlimm - Voraussetzung ist natürlich, dass die Station auch 320 kW abgibt.

Mit der Grundausstattung und der kleinen Batterie kostet euch der Taycan mit Heckantrieb schon über 101.000 Euro. Für einen umweltbewussten Familienwagen mit genug Platz für Kindersitze hinten ist das ja heutzutage noch okay, oder? Wenn euch das trotzdem etwas zu teuer ist, könnt ihr euch den Porsche-Stromer auch einfach bei uns im Carsharing in München ausprobieren. Dort kostet der Sportwagen nämlich nur 69 Cent pro Minute.

Wie es so ist, mit dem Taycan unterwegs zu sein und stets über die nächste Lademöglichkeit nachzudenken, das haben wir im Selbsttest erfahren - in unserem Magazin-Beitrag zum Thema „Porsche Taycan laden” schildern wir euch unsere Eindrücke.

Porsche Taycan 4S: mehr Reichweite trotz Allrad?

Wer gern alles im Griff hat, der ist mit dem Porsche Taycan 4S vermutlich noch besser beraten. Im 4S bringen nämlich die zwei Synchronmotoren Power auf alle 4 Räder. Damit kann man die Kraft auch in der Kurve richtig nutzen - wie bei der Version mit Heckantrieb gibt es auch hier 2 verschiedene Versionen. Die erste hat wieder eine 82 kWh starke Batterie, die zweite 97 kWh.

Die Modelle beschleunigen in unter 4 Sekunden - 3,7 Sekunden, um genau zu sein - von 0 auf 100 km/h. Die AWD-Variante mit 82-kWh-Batterie kommt mit 340 kW aus, im Overboost-Modus schafft sie in der Spitze 400 kW. Damit die schwerere Version mit größerer Batterie mithalten kann, hat Porsche ihr 380 kW und im Boost sogar 440 kW, also fast 600 PS, spendiert. Mit 4 Rädern sind 20 km/h maximal mehr als bei der Basisversion drin.

Viel wichtiger ist aber die Reichweite - und da kostet der zweite Motor spürbar: Mit der kleinen Batterie sind laut WLTP 474 bis 557 Kilometer möglich, mit dem größeren Speicher offiziell 549 bis 642 Kilometer. Der Hecktriebler kommt mit derselben Batterie jeweils rund 30 bis 35 Kilometer weiter. Realitätsnaher ist allerdings eine Reichweite von 300 bis 400 Kilometern. Schätzt ihr konservativ, seid ihr garantiert besser beraten.

Turbo, Turbo S und Turbo GT: Was bleibt von 600 Kilometern übrig?

Eigentlich sind die stärksten 3 Modellversionen des Taycans ja eher unglücklich benannt. Schließlich findet sich ja unter der Motorhaube kein Turbolader - trotzdem bieten die Modelle irrsinnige Power, ganz ohne Turbo-Lag.

Dazwischen hat Porsche Anfang 2025 den GTS zurückgebracht: bis zu 515 kW (700 PS) mit Launch Control, 3,3 Sekunden auf 100 und bis zu 628 Kilometer nach WLTP - der Allrounder, wenn euch der 4S zu brav und der Turbo zu teuer ist.

Die Hochleistungsmodelle glänzen allesamt mit der 97-kWh-Batterie, die Reichweiten unterscheiden sich teils massiv. Kein Wunder, wenn man sich die Technischen Details zum Antrieb genauer ansieht:

Modell

Turbo

Turbo S

Turbo GT

Leistung

520 bis 650 kW

570 bis 700 kW

580 bis 760 kW

0-100 km/h

2,7 s

2,4 s

2,3 s

Höchstgeschwindigkeit

260 km/h

260 km/h

290 km/h

WLTP-Reichweite

557-630 km

557-630 km

528-554 km

In den Turbo GT hat Porsche aus einem unerfindlichen Grund sogar Motoren mit insgesamt 789 PS verbaut - im Overboost bei Launch Control steigt die Leistung auf 1.034 PS. Damit ist ein maximales Drehmoment von 1.240 Newtonmetern verbaut. Für einen Wagen, der direkt aus der Fabrik kommt, ist das purer Wahnsinn.

Laut WLTP kommen der „normale” Turbo sowie Turbo S beide auf 557-630 km, der Turbo GT schafft diese Reichweite offiziell nicht. Hier sind bei 528-554 km Schluss. Wie auch bei den weniger brachialen Versionen des Taycans werden die Fahrzeuge aber schon weit davor schlappmachen. Reichweiten von knapp 350 bis maximal 400 Kilometer scheinen deutlich wahrscheinlicher. Spielt ihr etwas zu sehr mit dem Gas, ist eure Batterie schon viel eher tot - das dürfte dann aber niemanden überraschen.

Was beeinflusst die Reichweite des Taycan?

Die WLTP-Angabe ist ein Laborwert (was dahintersteckt, erklären wir im Beitrag zu WLTP und WLTC). Wie weit ihr wirklich kommt, entscheiden vor allem fünf Dinge:

  • Tempo: Der Luftwiderstand wächst im Quadrat zur Geschwindigkeit. Wer auf der Autobahn 160 statt 120 fährt, zahlt das direkt in Kilometern - und beim Taycan ist die Versuchung groß.
  • Temperatur: Heizung und kalter Akku kosten im Winter am meisten. Die TU München hat gemessen, dass allein die Innenraumheizung bis zu 31,9 Prozent Reichweite kostet und die eingeschränkte Rekuperation bei Kälte weitere bis zu 21,7 Prozent (Steinstraeter, Heinrich, Lienkamp 2021). Der ÖAMTC kam beim Taycan im Winter auf 504 statt 667 Kilometer, also rund ein Viertel weniger.
  • Batterie: 82 oder 97 kWh netto. Die Performance-Batterie Plus bringt je nach Version 85 bis 90 Kilometer mehr und ist bei GTS, Turbo, Turbo S und Turbo GT Serie.
  • Räder und Reifen: Größere Felgen und Sportreifen kosten spürbar. Deshalb stehen die WLTP-Werte als Spanne - 503 bis 590 Kilometer ist dieselbe Batterie, nur anders ausgestattet.
  • Fahrmodus und Rekuperation: Im Range-Modus regelt der Taycan Leistung und Klimatisierung herunter. Die Rekuperation holt bis zu 400 kW zurück, aber nur, wenn ihr vorausschauend fahrt statt zu bremsen.

Wie schnell lädt der Porsche Taycan?

Kurz: schneller als fast alles andere auf dem Markt. Dank 800-Volt-Technik lädt der Taycan an passenden HPC-Säulen mit bis zu 320 kW, von 10 auf 80 Prozent in unter 18 Minuten (Porsche-Angabe bei 15 Grad Batterietemperatur). Der ADAC hat in der Spitze 296 kW gemessen, die hohe Leistung hält bis etwa 70 Prozent Ladestand. An der 11-kW-Wallbox dauert eine volle Ladung der großen Batterie dagegen rund neun Stunden. Welche Säulen und Lade-Apps sich bei uns bewährt haben, steht im Beitrag Porsche Taycan laden.

Porsche Taycan: Stuttgart auf Stromer-Kurs

Schon 2015 kündigte Porsche an, dass auf Basis der Konzeptstudie Mission E ein Serienfahrzeug entstehen solle. Dass da Augenbrauen gehoben und Nasen gerümpft wurden, das überrascht kaum, zumal 2015 nur ein Bruchteil der jetzt verfügbaren Ladepunkte verfügbar war.

Doch Porsche-Vorstandsvorsitzender Oliver Blume wollte noch höher hinaus: In der Entwicklung sollte neben dem vollelektrischen Antrieb auch die notwendige Technologie für Autonomes Fahren auf SAE-Level 4 verbaut werden.

Wenn ihr damit noch nichts anfangen könnt, werft einen Blick in den Magazin-Beitrag, in dem wir die Stufen des Autonomen Fahrens beleuchten.

Als dann 2019 die ersten Modelle Taycan Turbo mit 500 kW und Taycan Turbo S mit 560 kW eingeführt wurden, wackelte sogar Teslas Krone als Elektro-Powerhouse. Plötzlich hatten die Amerikaner ernstzunehmende Konkurrenz zum Model S.

Taycan: Ein Name für Mission E

Eine vielleicht überraschende Herausforderung war die Namensfindung. Insgesamt standen über 600 Ideen zur Auswahl, anhand derer Marketing-Experten sich für den einen perfekten Namen für die Elektro-Limousine entscheiden sollten.

Einfach soll das nicht gewesen sein, da diese Vorschläge in über 20 Sprachen verfasst worden waren. Jeweils 2 Muttersprachler wurden zur Beratung herangezogen, letztlich wurde Taycan gewählt. Der Name besteht aus den türkischen Worten „Tay” und „Can”, die so viel bedeuten wie „Fohlen” und „Seele”. Damit ist einerseits ein Neubeginn für das tänzelnde Pferd in der Mitte des Porsche-Logos angedeutet. Andererseits passt es hervorragend zu dem Slogan des Fahrzeugs „soul. electrified”.

Dass der Name auch japanisch gelesen werden kann, das ist ein glücklicher Bonus - „taikan" kann mit „physischer Erfahrung" übersetzt werden. Das passt gut zum Rennstrecken-tauglichen Porsche-Stromer und der unmittelbaren Beschleunigung, die euch mit Gewalt in die Sitze drückt.

Porsche am Scheideweg: Elektrischer Boxster & Cayman

Selbst die Kultmarke Porsche, die mit dem 911 seit Jahrzehnten die Messlatte für Sportwagen setzt, bleibt nicht von der zunehmenden Elektrifizierung verschont. Zuerst kam der Taycan, 2024 hat es den Macan erwischt. Auch, wenn der heiß geliebte Elfer seinen Verbrennungsmotor noch behalten darf, so knöpft man sich nun die kleinen Geschwister vor.

Beim 718 hat sich der Zeitplan allerdings kräftig verschoben: Statt 2025 nennt Porsche inzwischen 2028 als erstes volles Produktionsjahr für die elektrischen Boxster und Cayman, die Premiere ist für 2027 geplant. Zwischendurch gab es Berichte, Porsche könnte den Verbrenner-718 doch weiterbauen oder das Elektro-Projekt ganz kippen - laut Porsche war eine Verbrenner-Neuauflage aber nie vom Vorstand freigegeben, die nächste 718-Generation kommt rein elektrisch (Quelle: AutoGuide).

Seit der Vorstellung des Konzepts Mission R im Jahr 2021 brodelt die Gerüchteküche ordentlich, besonders über das Aussehen des Coupés bzw. des Cabrios war man sich noch recht uneinig. Nachdem der neue Boxster Anfang 2024 bei einer Testfahrt gesichtet wurde, steht nun fest, dass er sich zumindest große Teile der Front mit dem Cayman teilen wird. Bis dahin bleiben 718 Cayman und Boxster mit Verbrenner die letzten ihrer Art - bei uns könnt ihr beide noch fahren.

Unser weißer Porsche Taycan in der Seitenansicht unter einem Baum vor dem bayrischen Nationalmuseum.

CarVia-Fazit: Porsche gewohnt genial?

Mit dem Porsche Taycan hat sich Porsche mit Tesla angelegt und das an einer Front, die dem Stuttgarter Unternehmen bisher unbekannt war. So schlägt das (erste und schwächste) Model S im direkten Vergleich fast in jeder Sicht den (ersten und schwächsten) Taycan.

Bei den leistungsstärksten Versionen, dem Model S Plaid sowie der Taycan Turbo GT sind die Unterschiede mittlerweile minimal; bei vielem ist der Turbo GT sogar deutlich besser. Ein kleines Detail sollte man hierbei aber noch bedenken: Der Tesla kostete knapp 108.000 Euro, während der GT - nicht mal in der Weissach-Version - bei 240.000 Euro liegt.

Das Duell ist inzwischen Geschichte: Tesla hat die Produktion von Model S und Model X zum Ende des zweiten Quartals 2026 eingestellt, in Fremont werden stattdessen Optimus-Roboter gebaut (Quelle: electrive). Der Taycan steht in seiner Klasse damit ziemlich allein - was den Preis nicht schöner macht, aber die Entscheidung einfacher.

Am interessantesten ist aber noch immer die Alltagstauglichkeit der Taycan-Versionen. Mit dem Facelift sind glücklicherweise auch die Reichweiten dank größerer Akkus nach oben gegangen, doch noch ist die Porsche-E-Formel nicht perfekt. Auf die elektrischen 718er müssen wir bis 2028 warten.

Wer unbedingt nochmal einen Porsche 718 mit Verbrennungsmotor - egal, ob mit oder ohne Dach -, direkt einen 911er oder verschiedene Versionen des Taycans ausprobieren möchte, der besucht am besten direkt unsere Homepage. Über unsere Buchungsmaske findet ihr schnell heraus, welche Autos wann verfügbar sind und das zu einem fairen Preis.

Häufige Fragen zur Reichweite des Porsche Taycan

Je nach Version 503 bis 678 Kilometer nach WLTP. In unabhängigen Tests kam der Taycan mit Heckantrieb und Performance-Batterie Plus auf 570 Kilometer (ADAC Ecotest) und 504 Kilometer im Winter (ÖAMTC). Bei sportlicher Fahrt rechnet mit 350 bis 400 Kilometern.

Der Taycan mit Heckantrieb und Performance-Batterie Plus: bis zu 678 Kilometer nach WLTP. Jeder zusätzliche Motor und jedes PS kostet Kilometer - der Turbo GT liegt bei 528 bis 554 Kilometern.

Rund 20 bis 25 Prozent gegenüber WLTP. Der ÖAMTC maß im Wintertest 504 statt 667 Kilometer. Hauptgründe sind Heizung und kalter Akku, laut TU München kostet allein die Heizung bis zu 31,9 Prozent.

Von 10 auf 80 Prozent in unter 18 Minuten an einer 320-kW-Säule. An der 11-kW-Wallbox braucht die große Batterie rund neun Stunden für eine volle Ladung.

Ja, als Mietwagen an unseren Stationen und im Carsharing in München ab 69 Cent pro Minute.